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Permakulturen – mehr als das Summen ihrer Teile

16. April19. April

Permakultur ist der Vielfalt des Lebendigen gewidmet. Doch wie gestalten wir Refugien und Nischen in Permakultursystemen – für Wildbienen und anderes Gesummse, Gequake und Gewusel? Unsere Kulturlandschaft  braucht die Artenvielfalt ihrer Bestäuber. Laden wir das Summen der Wildniszone (in der Permakultur sprechen wir auch von „Zone 5“) ein, in unsere Gärten. Ohne die Wildniszone gibt es keine Permakultur!

Der Artenschwund der industriellen Agrarlandschaften ruft nach der Gestaltung wilder Nischen und Refugien in wachsender Dringlichkeit. Wildbienen, Honigbienen und Insekten sind untrennbar ins funktionale Netz unserer Landschaft eingewoben. Viele Wildbienenarten benötigen sehr spezifische Lebensbedingungen, die über ein reines Nahrungsangebot hinausgehen.

Wie können wir in unseren Gärten produktive Lebensräume schaffen, deren vielfältige Verbindungen das Netz des Lebens dichter weben, stabilisieren und sie zu reichhaltigen Natur-Kultur-Räumen machen, die auch Wildbienen und anderen Insekten Lebensraum bieten?

Wir werden in diesem Kurs in die Grundlagen der Permakulturgestaltung einführen, einen Einblick in das zugrundeliegende systemische Verständnis von Vernetzung und Kreisläufen geben und die Methodik des Gestaltungsprozesses erforschen und ausprobieren. Wir werden uns besonders mit der Gestaltung von Wildniszonen in unseren Systemen beschäftigen. Ein Schwerpunkt wird der Lebensraum für Wildbienen sein – aber es ist auch mit Exkursen in andere wilde Zonen zu rechnen … Wir werden mehr über artenreiche Mähwiesen erfahren und eine solche in ein vorbereitetes Saatbett einsähen. Theorie, Praxis und sowohl individuelle als auch gemeinschaftliche Erfahrungsfelder werden in vielfältiger Weise kombiniert.

KURSINHALTE KOMPAKT:

  • Grundlagen der Permakultur – Ethik und Prinzipien
  • Kreisläufe und Vernetzung
  • Naturbeobachtung und -erfahrung
  • Gestaltungswerkzeuge und Planungs-Methoden
  • Einblick in die Welt der Wildbienen
  • Leben und Soziale Organisation der Honigbienen
  • verschiedene Biotope in und Aufgaben der Wildniszone
  • vom Wert magerer Böden und das Konzept des 3-Zonen-Gartens
  • Nistplätze und Blühstreifen
  • geeignete Stauden, Pflanzen, Saatmischungen
  • Anlage einer artenreichen Mähwiese

WEITERE KURSINFORMATIONEN:

  • Kursleiter: Robert Strauch und Cornelius Plache
  • Verpflegung während der gesamten Kurszeit mit bio-vegetarischer Vollwerkost.
  • Unterkunft  im eigenen Zelt, Bus oder Gemeinschaftslager.
  • Kosten:
    • Kursgebühr: 250–300 € nach Vermögen (bitte meldet Euch bei uns, falls euch Geldnot von der Anmeldung abhält. Wir versuchen gemeinsam Lösungen zu finden.)
    • Kosten für Übernachtung und Verpflegung: 105 €
  • Die Zahl der Teilnehmer*innen ist begrenzt.

Dies ist ein Kurs der zukunftsFähig Akademie.

Details

Beginn:
16. April
Ende:
19. April
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Werkhofgarten Kleinkrausnik
Kleinkrausnik 21
Sonnewalde – OT Kleinkrausnik, 03249 Deutschland
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